Reduktion der Mortalität

Mortalität bei Vorhofflimmern im zeitlichen Verlauf

Unmittelbar nach Diagnose ist die Gefährdung der Patienten besonders hoch. In der genannten Framingham-Studie betrug die Mortalität der von Vorhofflimmern betroffenen Männer 17,9 % (5,9 % bei Männern ohne Vorhofflimmern) und 14,8 % bei Frauen (5,1 % bei Frauen ohne Vorhofflimmern) (2).

Eine weitere Studie analysierte anhand einer Datenbank von über 58.000 kanadischen Einwohnern den zeitlichen Verlauf der Mortalität unter Vorhofflimmern. Gegenüber einer Kontrollgruppe ohne Vorhofflimmern war die Mortalität in den ersten 6 Monaten um den Faktor 7,8 erhöht (15 vs. 2 %; p<0,0001). Dieser Anstieg des Risikos nahm zwar bis zum Ende der Beobachtung nach 7 Jahren deutlich ab, blieb aber um den Faktor 2,5 (45 vs. 22 %; p < 0,0001) erhöht (17).

Abbildung:  Erhöhte Mortalität bei Vorhofflimmern im Vergleich zur Kontrolle. (17).
Abbildung: Erhöhte Mortalität bei Vorhofflimmern im Vergleich zur Kontrolle. (17).
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