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Erhebliches Optimierungspotenzial
Die 2009 publizierten Daten aus der ADVANCE-Studie zeigen auch für aktuelle Studien noch eine deutliche Risikoerhöhung für kardiovaskuläre Morbidität und Mortalität bei Patienten mit Vorhofflimmern (5). Das Mortalitätsrisiko bei Vorhofflimmern-Patienten mit Typ-2-Diabetes ist um 61% erhöht. Diese Ergebnisse sind ernüchternd, vor allem vor dem Hintergrund, dass Medikamente zur Rhythmus- und Frequenzkontrolle zur Verfügung stehen und orale Antikoagulation sich als obligat bei Vorhofflimmern etabliert hat.

Daher besteht auch heute noch erhebliches Optimierungspotenzial in der Therapie von Patienten mit Vorhofflimmern. Neue Antikoagulantien, verbesserte Verfahren zur Ablation und im Hinblick auf Morbidität und Mortalität effektivere Medikamente stehen daher im Fokus des medizinisch-wissenschaftlichen Anspruchs.
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